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Wiesenschwingel (Festuca pratensis)
Wiesenschwingel (Festuca pratensis)

Wiesenschwingel (Festuca pratensis)

  • Vielseitig verwendbar
  • Winterhart und Trittfest
  • Guter Mischungspartner
Zusammensetzung
100 %Wiesenschwingel
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20
Wiesenschwingel (Festuca pratensis), 20 kg PARDUS https://www.agrarshop-online.com/images/produkte/wiesenschwingel_t.png 114.95 0741187280853 NewCondition Product 105126 Der ausdauernde Wiesenschwingel gehört zu den landwirtschaftlich wichtigsten und am vielseitigsten verwendbaren Gräserarten. Er verlangt eine hohe natürliche Bodenfruchtbarkeit und eignet sich daher weniger für sehr trockene, nährstoffarme Böden. Winterhärte und Trittfestigkeit machen ihn zu einem guten Mischungspartner im Feldfutterbau in Klee- und Luzernegrasgemischen und für Grünlandansaaten zur Wiesen- und Weidenutzung. Gegenüber anderen Gräserarten bildet der Wiesenschwingel in der Anfangsentwicklung etwas weniger Masse. Bei intensiver Bewirtschaftung, häufigem Schnitt und starker Beweidung wird er wegen seiner Konkurrenzschwäche nach und nach aus dem Bestand verdrängt. In Gebieten mit hochintensiver Bewirtschaftung nimmt seine im Vergleich zu anderen Gräserarten relativ große Anbaubedeutung daher ab. PARDUS ist sehr ausdauernd, verfügt über eine gute Rostresistenz und bildet zudem eine dichte Narbe. Darüber hinaus hat die Sorte eine sehr gute Ertragsverteilung durch einen hohen Ertrag im ersten Schnitt und auch in den nachfolgenden Schnitten, eine wichtige Eigenschaft bei Nutzung für die Sommerstallfütterung. In den Wertprüfungen erzielte PARDUS über die drei Prüfjahre die höchsten Erträge. Die hohe Ausdauer von PARDUS ist auch durch eine sehr gute Winterfestigkeit zu erklären. Zudem ist PARDUS sehr gesund. Sowohl bei der Rostanfälligkeit als auch bei den Blattflecken zeigte die Sorte eine geringe Anfälligkeit. Saatmenge: Reinsaat: 25 kg/ha Saatzeit: bis Ende August Saattiefe: 1-2 cm Düngung: 80 kg N/ha zum 1. Aufwuchs, 60 - kg N/ha zu den Folgeschnitten. Bild: Kristian Peters -- Fabelfroh 10:27, 12 January 2007 (UTC) - Selbst fotografiert CC BY-SA 3.0
20 kg PARDUS
Produktnr: 105126
EAN: 0741187280853
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Beschreibung von Wiesenschwingel (Festuca pratensis)
Der ausdauernde Wiesenschwingel gehört zu den landwirtschaftlich wichtigsten und am vielseitigsten verwendbaren Gräserarten. Er verlangt eine hohe natürliche Bodenfruchtbarkeit und eignet sich daher weniger für sehr trockene, nährstoffarme Böden. Winterhärte und Trittfestigkeit machen ihn zu einem guten Mischungspartner im Feldfutterbau in Klee- und Luzernegrasgemischen und für Grünlandansaaten zur Wiesen- und Weidenutzung. Gegenüber anderen Gräserarten bildet der Wiesenschwingel in der Anfangsentwicklung etwas weniger Masse. Bei intensiver Bewirtschaftung, häufigem Schnitt und starker Beweidung wird er wegen seiner Konkurrenzschwäche nach und nach aus dem Bestand verdrängt. In Gebieten mit hochintensiver Bewirtschaftung nimmt seine im Vergleich zu anderen Gräserarten relativ große Anbaubedeutung daher ab.

PARDUS ist sehr ausdauernd, verfügt über eine gute Rostresistenz und bildet zudem eine dichte Narbe. Darüber hinaus hat die Sorte eine sehr gute Ertragsverteilung durch einen hohen Ertrag im ersten Schnitt und auch in den nachfolgenden Schnitten, eine wichtige Eigenschaft bei Nutzung für die Sommerstallfütterung. In den Wertprüfungen erzielte PARDUS über die drei Prüfjahre die höchsten Erträge. Die hohe Ausdauer von PARDUS ist auch durch eine sehr gute Winterfestigkeit zu erklären. Zudem ist PARDUS sehr gesund. Sowohl bei der Rostanfälligkeit als auch bei den Blattflecken zeigte die Sorte eine geringe Anfälligkeit.

Saatmenge: Reinsaat: 25 kg/ha
Saatzeit: bis Ende August
Saattiefe: 1-2 cm
Düngung: 80 kg N/ha zum 1. Aufwuchs, 60 - kg N/ha zu den Folgeschnitten.

Bild: Kristian Peters -- Fabelfroh 10:27, 12 January 2007 (UTC) - Selbst fotografiert
CC BY-SA 3.0
Checkliste für die Aussaat von Grünlandsaatgut
Gute Futterpflanzen im Grünland sichern sich Landwirte durch regelmäßiges Nachsäen. Denn was bei der Pflege von Wiesen und Weiden ausgegeben wird, das lässt sich beim Kauf von Kraftfutter einsparen. Gräser- und Kleesorten mit guten Futterqualitäten erhöhen die Nährstoffaufnahme und bilden die Grundlage für eine tiergerechte Fütterung von Wiederkäuern. Was bei der Grünland-Nachsaat neben regionalen Klima- und Bodengegebenheiten zu beachten ist:
  • Je nach Bestand ist die Nachsaat ein- bis zweimal jährlich notwendig
  • Sind keine Nachtfröste mehr zu erwarten und liegt kein Reif mehr auf dem Grünland, kann mit der Pflege der Fläche begonnen werden. Schleppen, Striegeln und eventuell Walzen gehören zu den Standardmaßnahmen im Frühjahr.
  • Bleiben nach den Pflegemaßnahmen größere Lücken (circa 20 bis 30 Prozent) in den Wiesen, kann das Schlitzen Sinn machen, denn bei der Schlitztechnik hat das Saatgut guten Bodenkontakt.
  • Für die Aussaat entscheidend: den richtigen Zeitpunkt wählen. Nachsaat kann zwar während der gesamten Vegetationsperiode ausgebracht werden, je nach Wetterlage sollte man den Zeitpunkt betont standortbezogen auswählen. Beispiel: In sommertrockenen Lagen empfiehlt sich die Nachsaat im Frühjahr, um die Restfeuchte aus dem Winter zu nutzen. Allerdings empfiehlt sich, den Konkurrenzdruck der Altnarbe durch Beweidung gering zu werden. Die in diesen Lagen häufigen Kälteeinbrüche Ende April/Anfang-Mitte Mai lassen die Neusaat sonst zu schwach wachsen, um in der Konkurrenz zu bestehen. Ebenfalls zu beachten: Nach dem 1. Schnitt ist Nachsaat nur in frischen Lagen bei sicherer Wasserversorgung sinnvoll.
  • Die Saatmengen sind nach dem individuellen Bedarf auszurichten. Bei einem Lückenanteil von 5 bis 10 Prozent sind etwa 5 Kilo pro Hektar Saatgut sinnvoll, bei 10 bis 20 Prozent etwa 6 bis 10 Kilo und bei 20 bis 30 Prozent Lücken etwa 15 bis 25 Kilo Saatgut.
  • Um sich gegen die Altnarbe durchzusetzen, sollte die Nachsaat sehr sorgfältig ausgewählt werden, denn sie muss sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Deutsches Weidelgras ist das wichtigste Futtermittel auch auf schwierigen Standorten. Geprüfte Sorten in regional empfohlenen Saatgutmischungen sind grundsätzlich sinnvoll.

Allgemeines zum Wiesenschwingel
Wissenschaftlicher Name: Festuca pratensis

Der ausdauernde Wiesenschwingel gehört zu den landwirtschaftlich wichtigsten und am vielseitigsten verwendbaren Gräserarten. Er verlangt eine hohe natürliche Bodenfruchtbarkeit und eignet sich daher weniger für sehr trockene, nährstoffarme Böden. Winterhärte und Trittfestigkeit machen ihn zu einem guten Mischungspartner im Feldfutterbau in Klee- und Luzernegrasgemischen und für Grünlandansaaten zur Wiesen- und Weidenutzung. Gegenüber anderen Gräserarten bildet der Wiesenschwingel in der Anfangsentwicklung etwas weniger Masse. Bei intensiver Bewirtschaftung, häufigem Schnitt und starker Beweidung wird er wegen seiner Konkurrenzschwäche nach und nach aus dem Bestand verdrängt. In Gebieten mit hochintensiver Bewirtschaftung nimmt seine im Vergleich zu anderen Gräserarten relativ große Anbaubedeutung daher ab.

Quelle: Beschreibende Sortenliste, Futergräser, Esparsette, Klee, Luzerne 2013