Reduzierter Schnittbedarf
Ein schöner grüner
Rasen in einem
Park, einem öffentlichen Garten oder an Straßenrändern ist das
Aushängeschild einer Landschaft. Hinter dem frischgrünen Anblick eines perfekten Rasens steckt jedoch viel
Arbeit. Arbeit, die durch
Barenbrugs neues revolutionäres Konzept, das speziell für den Einsatz auf
öffentlichen Grünflächen entwickelt wurde, stark reduziert werden kann. Mit
Mow Saver lässt Barenbrug kein Gras mehr darüber wachsen – eine
geringere Schnitthäufigkeit ist die Zukunft!
Es scheint utopisch zu sein, dass die Besitzer öffentlicher Grünflächen und ihre
Grünflächenmanager die Pflege ihrer Rasen einschränken. Dies ist ab jetzt jedoch möglich.
Mow Saver ist ein
niedrig wachsendes Gras mit einer
schnellen Etablierung. Dies bedeutet automatisch weniger
Biomasse (Schnittgut), sodass bis zu
35 % weniger oft gemäht werden muss.
Eine geringere Schnitthäufigkeit hat sowohl
ökonomische als auch
ökologische Vorteile:
- Einsparung von Arbeitsstunden
- Reduzierter Brennstoffverbrauch
- Geringere Entsorgungskosten
Mow Saver weist nicht nur unter
klimatisch ungünstigen Bedingungen, sondern auch in den
Wachstumsmonaten ein geringes Wachstum auf. Messungen auf den Versuchsfeldern von Barenbrug haben gezeigt, dass
Mow-Saver-Gras 14 Tage nach dem Schnitt
30 % kürzer ist als
Standardgras. Während bei einer
Standardmischung im Verlauf der Vegetationsperiode mindestens
20-mal gemäht werden muss, reichen bei
Mow Saver etwa
dreizehn Schnittvorgänge aus.
Weniger Schnittgut bedeutet weniger Entsorgung
Weniger Schnitte von
langsam wachsendem Gras wirken sich auch direkt auf das produzierte
Schnittgutvolumen aus. Praxisversuche von Barenbrug haben gezeigt, dass
Mow Saver als Rasen- oder Parkgras im Vergleich zu einer
Standardmischung jährlich
50 % weniger Blattmasse produziert.
- Weniger Produktion = weniger Entsorgung
- Kein wöchentliches Mähen erforderlich
- Nur etwa 65 % des üblichen Schnittbedarfs notwendig
Schnelle Etablierung
Mow Saver etabliert sich schnell, hat aber im Vergleich zu anderen Gräsern die besondere Eigenschaft, dass es nach der
Etablierung kurz bleibt, während andere Gräser weiter wachsen und eine hohe
Wuchshöhe erreichen. Dank der
schnellen Keimung und Etablierung bildet Mow Saver nach dem Einsäen schnell einen
dichten grünen Rasen.
Vorteile:
- Dichter, gleichmäßiger „Rasenteppich“
- Unterdrückung von Unkraut
- Kein Einsatz von Herbiziden notwendig
Ideal für Roboter-Rasenmäher
Roboter-Rasenmäher haben den Vorteil, dass beim
kontinuierlichen Schnitt des Rasens winzige Grasspitzen abgeschnitten und gleichzeitig
gemulcht werden.
- Kein hohes Schnittgutaufkommen
- Kaum Entsorgungsaufwand
Technologie
- LMT – Less Mowing-Technologie: 100 %
LMT – Less Mowing-Technologie
In langjährigen und an verschiedenen Standorten durchgeführten Versuchen ist es den
Züchtern von Barenbrug gelungen, neue
robuste Sorten zu entwickeln, die unter nicht optimalen Bedingungen in der Lage sind,
Feuchtigkeit und
Mineralstoffe aus dem Boden aufzunehmen. Diese Sorten zeichnen sich zudem durch
geringes Wachstum und die Bildung einer
attraktiven Narbe aus.
→ Grundlage der
Low Mowing-Technologie (LMT)
Mow Saver
Mow Saver zeichnet sich durch ein
geringes Wachstum sowohl unter ungünstigen klimatischen Bedingungen als auch während der Wachstumsperiode aus. Der
Grad des Nachwachsens ist nach jedem Schnittvorgang geringer als bei einer
Standardgrasmischung.
Messungen zeigen:
- 30 % kürzer nach 14 Tagen im Vergleich zu Standardgras
Der
Schnittbedarf wird von vielen Gemeinden als unvermeidbarer Bestandteil des Managements öffentlicher Grünflächen angesehen. Der Schnittzeitpunkt wird meist optisch anhand der
Grashöhe bestimmt. Häufig wird jedoch bereits bei etwa
zwei Dritteln der idealen Schnitthöhe gemäht.
Der niedrigere
Vegetationskegel und das langsamere
(Nach-)Wachsen sorgen dafür, dass
Mow Saver deutlich seltener geschnitten werden kann. Während eine Standardmischung in diesem Zeitraum mindestens
20 Schnitte erfordert, reichen bei Mow Saver etwa
13 Schnitte aus.
Vorteile:
- Weniger Zeitaufwand
- Geringerer Maschinenverschleiß
- Weniger Brennstoffverbrauch
→ Gut für die
Geldbörse und die
Umwelt
Aussaat
- Aussaatmenge: 20–25 g/m²
- Nachsaatmenge: 10–20 g/m²
Pflege
- Allgemeiner Pflegebedarf: gering
- Schnitthöhe: ab 15 mm
- Schnitthäufigkeit: gering
- Wasserbedarf: gering
- Stickstoffbedarf: gering (nach vollständiger Etablierung)
Umgebungsbedingungen
- pH-Wert: 5,0–7,5
- Bodenart: beliebig
- Trittfestigkeit: durchschnittlich
- Schattentoleranz: durchschnittlich
- Keimtemperatur: durchschnittlich
- Etablierung: schnell
Morphologische Merkmale
- Mehrjährig, horstbildend und ausbreitend
- Grashöhe: maximal 35 mm
- Blatttextur: mittel-feinblättrig
- Blattfarbe: mittelgrün
- Wurzeltiefe: 20–25 cm
- Anzahl Samen pro Gramm: ca. 1500
- Krankheitsresistenz: sehr gut
- Trockentoleranz: gut
- Wachstumsrate: gering
- Grad der Filzbildung: gering
Green Earth-Label
Unser Ziel ist es, mit unseren Entwicklungen zu einer
ökologisch gesunden Erde beizutragen. Aus diesem Grund haben wir das
Green Earth-Label eingeführt. Dieses Gütezeichen unterstützt ein
nachhaltiges Grünflächenmanagement.
Auszeichnungskriterien:
- Reduzierter Wasserverbrauch
- Weniger Düngerbedarf
- Geringerer Pestizideinsatz
- Reduzierter Schnittbedarf
Da
Mow Saver alle Anforderungen erfüllt, wurde diese Mischung mit dem
Green Earth-Label ausgezeichnet.
Weitere Informationen:
www.barenbrug.de/greenearth
Zusammensetzung:
- 30% Schillergras (Koeleria macrantha)
- 20% Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
- 10% Horstrotschwingel (Festuca rubra commutata)
- 25% Ausläuferrotschwingel (Festuca rubra rubra)
- 15% Wiesenrispe (Poa pratensis)
Die Zusammensetzung könnte je nach
Verfügbarkeit variieren, wobei die Funktionalität (z.B.Schatten-, Sportrasen) durch gleich- oder höherwertige Sorten erhalten bleibt.