Kompost - das Gold des Gärtners
Geben Sie, wie so viele, wertvollste organische Stoffe in die Verwertung ab, oder sehen Sie Ihren Kompost schon als Herzstück Ihres Gartens? Was hier passiert, ist jedes Mal aufs Neue ein faszinierendes Wunder der Natur. Absterbende Materie, also der organische „Abfall“, wird von Millionen Mikroorganismen in neue Lebensformen umgewandelt und kehrt in Gestalt von krümeliger, dunkelbrauner Erde zurück in den Garten.
Kompostierung ist die Kunst, pflanzliche Abfälle so zu mischen und durch eine natürliche Verrottung zu führen, dass ein nach frischer Walderde riechender, dunkler und fruchtbarer Humus entsteht.
Das große Erfolgsgeheimnis für jede Kompostmethode lautet:
zerkleinern – mischen – schwammfeucht halten – bedecken – Bodenlebewesen arbeiten lassen!
Oscorna Kompostbeschleuniger beschleunigt und optimiert den Verrottungsvorgang und steigert gleichzeitig die Wasseraufnahme- und Wasserhaltefähigkeit.
Anwendung
Die Kompostmiete wird im
3-Lagen-Verfahren aufgebaut:
- Lage
Alle verrottbaren und rohen Garten- und Küchenabfälle, zerkleinerter Gehölzschnitt, Laub, Gras etc. bis zu einer Höhe von ca. 20 cm aufschichten.
- Lage
Oscorna-Kompost-Beschleuniger auf die 1. Lage einstreuen (200 g/m²).
- Lage
Eine dünne Lage Gartenerde als weiteres Ferment der Verrottung und als leichte Abdeckung der Abfälle. Dadurch entsteht kein unangenehmer Geruch, und der Kompost behält ein natürliches Aussehen.
Diese Reihenfolge bis zur Fertigstellung der Kompostmiete wiederholen. Dies gilt auch bei Verwendung eines Kompostsilos.
Der ideale Kompostplatz steht im Halbschatten, hat eine Breite von 120 cm, eine Länge von 150–200 cm und eine Höhe von 120 cm.
Tipp:
Lauchabfälle, Zwiebelschalen und Kaffeesatz ziehen Regenwürmer, die wichtigsten Helfer im Rotteprozess, besonders an.
Ausbringung des Komposts
Bei optimaler Zusammensetzung der Stoffe und Einhaltung der Anleitung ist der Kompost, je nach Witterung, in ca. 8–12 Wochen reif.
Ausgereifter Kompost ist krümelig, von dunkelbrauner Farbe und duftet nach Walderde. Der Kompost wird in einer gut bodenbedeckenden Schicht auf die Beete ausgebracht und mit der obersten, ca. 5 cm tiefen Erdschicht verarbeitet.
Dieser durch nichts zu ersetzende, wertvolle Humus eignet sich bestens, um die Fruchtbarkeit Ihres Gartenbodens langfristig zu steigern und darüber hinaus Ihre Pflanzen zu kräftigem Wachstum anzuregen.
Mit fruchtbarer Komposterde können selbst brachliegende und ausgelaugte Böden wieder belebt werden.
Was sich zum Kompostieren eignet:
- Angetrockneter Grasschnitt
- Zerkleinerter Baum-, Strauch- und Heckenschnitt
- Sonstige Gartenabfälle
- Rohe Küchenabfälle, wie Gemüse- und Obstreste
- Zwiebelschalen, zerkleinerte Eierschalen, Kaffeesatz u.v.m.
Was sich nicht eignet:
- Gespritze Schalen von Zitrusfrüchten
- Gekochte und fleischhaltige Küchenreste
- Bedrucktes Papier
- Fremdkörper wie Kunststoffe, Glas und Metall
Kompostierung ist keine Hexerei
Wenn Sie ein paar einfache Regeln beachten, werden Sie schon bald den Erfolg ernten.
Aufbau, Art und Standort des Komposts:
- Locker schichten: Schichten Sie das Kompostmaterial locker und vermischt auf, damit möglichst viel Sauerstoff zirkulieren kann. Falsch geschichteter Kompost riecht nach Fäulnis, während reifer und gesunder Kompost nach Walderde duftet.
- Oscorna-Kompost-Beschleuniger verwenden: Nach jeder ca. 20 cm starken Schicht streuen Sie eine dünne Lage Oscorna-Kompost-Beschleuniger dazwischen und decken diese mit etwas Gartenerde ab.
- Feuchtigkeit: Der Kompost sollte stets schwammfeucht (nicht nass) sein, damit die notwendige Anfangserhitzung stattfinden kann.
Kompost kann im gesamten Garten ausgebracht werden.
Nicht nur Gemüsebeete, sondern auch Stauden, Gehölze, Hecken und Obstbäume sollten mit Kompost versorgt werden. Hierbei wird der Kompost nur leicht in den Boden eingeharkt. Siebt man den Kompost fein ab, kann dieser auch auf der Rasenfläche mit dem Rechen verteilt werden.