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DSV COUNTRY Grünland 2012 Dauerwiese
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COUNTRY Feldgras 2055 Kleegras mehrjährig

COUNTRY Feldgras 2055 Kleegras mehrjährig

  • Für intensive Schnitt- und Mähweidenutzung
  • Für mittlere bis gute Grünlandstandorten
  • Auch für Mittelgebirgslagen
  • Aufwandsmenge: 2.5g / m²
Zusammensetzung
20 %Deutsches Weidelgras mittel
30 %Rotklee
20 %Wiesenlieschgras
30 %Wiesenschwingel
Beschreibung von COUNTRY Feldgras 2055 Kleegras mehrjährig
Bewährte Kleegrasmischung für zwei- bis dreijährige Schnittnutzung auf mittleren, feuchten bis guten Standorten.

Country 2055 zeichnet sich durch hohe Grünmasse- und Rohproteinerträge aus. Die Mischungspartner ergänzen
sich hinsichtlich Konkurrenzverhalten und Ausdauer, so dass eine konstante Bestandeszusammensetzung möglich wird.
Da Country 2055 ein gutes Nachwuchsvermögen mit einer gleichmäßigen Aufwuchsverteilung zeigt, ist diese Mischung besonders
zur Frischverfütterung geeignet. Hohe Nährstoffkonzentration und hervorragende Schmackhaftigkeit ergeben eine verbesserte
Futteraufnahme und damit höhere Milch- und Fleischleistungen aus dem Grundfutter.

30 % Rotklee
30 % Wiesenschwingel
20 % Deutsches Weidelgras früh-mittel
20 % Lieschgras

Nutzung
Schnitt, extensiv

Aussaatform
Neuanlage, Feldgras

Standort
normal, feucht, Moor, Höhenlage

Anbauhinweise
Aussaatmenge
25 kg/ha

Aussaattermin
Juli-September

Nutzungshäufigkeit
zwei-, dreijährig; 3-4 Nutzungen

Düngung
gering
Anwendungszeiten von COUNTRY Feldgras 2055 Kleegras mehrjährig
Juli-September
Zusammensetzung von COUNTRY Feldgras 2055 Kleegras mehrjährig
COUNTRY Feldgras 2055 Kleegras mehrjährig enthält 20 % Deutsches Weidelgras mittel
COUNTRY Feldgras 2055 Kleegras mehrjährig enthält 30 % Rotklee


Rotklee

Wissenschaftlicher Name: Trifolium pratense

Der ein- bis mehrjährige, stark belaubte Rotklee ist eine der wertvollsten Pflanzen für den Feldfutterbau und hat im Vergleich zu anderen Kleearten immer noch eine mittlere bis große Anbaubedeutung. Die Aussaat kann als Unter- oder als Blanksaat erfolgen, letztere ist zu bevorzugen, weil sie bereits im Aussaatjahr ein bis zwei Schnitte erlaubt, ohne das volle Leistungsvermögen im Hauptnutzungsjahr zu beeinträchtigen. Wird eine mehrjährige Nutzung angestrebt, ist der Anbau im Gemenge mit Gras vorzuziehen, wobei jedoch erfahrungsgemäß der Kleeanteil im zweiten Nutzungsjahr abnimmt. Dem kann durch Verwendung kleekrebsresistenter und länger ausdauernder Sorten begegnet werden. Seit der Aussaat 1994 werden die Rotkleesorten auch in 2-jähriger Nutzung geprüft. Die Beschreibung der zusätzlichen Eigenschaften belegt, dass die Sorten in ihrem Ausdauerverhalten, vor allem auch an kleekrebs- und colletotrichumgefährdeten Standorten, sehr unterschiedlich zu bewerten sind.

Aufgrund ihres Entwicklungsrhythmus können die Rotkleesorten zwei Gruppen zugeordnet werden. Die Gruppe ‚Normalrotklee‘ umfasst hinsichtlich des Blühbeginns eine breite Zeitspanne. Die Sorten sind mehrschnittig, wachsen nach dem ersten Schnitt rasch nach und bringen auch in den folgenden Schnitten noch befriedigende Erträge. Die in Deutschland vorwiegend übliche Nutzungsweise entspricht damit diesem Wachstumsverlauf. Die Sorten der Gruppe ‚Spätrotklee‘ sind vorwiegend einschnittig, bringen im Vergleich zum Normalrotklee bei deutlich späterer Blüte erfahrungsgemäß höhere Erträge im ersten Schnitt, bleiben jedoch im Gesamtertrag dem Normalrotklee unterlegen. Sie werden daher bei uns kaum verwendet.

Aus der züchterischen Bearbeitung von Wiesen- oder Naturklee (Trifolium pratense var. spontaneum Willk.) ist der sogenannte Wiesenrotklee hervorgegangen. Infolge seines völlig anderen Wuchs- und Ertragsverhaltens findet er ausschließlich für Begrünungszwecke im Landschaftsbau Verwendung. Seine Beschreibung weicht deshalb auch von der des Normalrotklees ab.

Quelle: Beschreibende Sortenliste, Futergräser, Esparsette, Klee, Luzerne 2013
COUNTRY Feldgras 2055 Kleegras mehrjährig enthält 20 % Wiesenlieschgras


Wiesenlieschgras

Wissenschaftlicher Name: Phleum pratense

Das Wiesenlieschgras hat als ausdauerndes, ertragreiches Obergras mit lockeren Horsten im Vergleich zu anderen Gräserarten eine mittlere Anbaubedeutung. Es zeigt eine verhal­tene Jugendentwicklung, wächst nach dem Schnitt relativ langsam nach, ist unempfindlich gegen Kälte und Nässe, standfest und anpassungsfähig an die meisten Standorte. Es ist ein wertvoller Gemengepartner in Klee- und Luzernegrasbeständen und infolge seiner geringen Verdrängungswirkung gegenüber langsam wachsenden Untergräsern ein guter Mischungspartner für Neuanlagen von Wiesen und Weiden in nicht zu trockenen Lagen. Neben frühen Typen gibt es auch Sorten mit bis zu vier Wochen späterem Ährenschieben.

Quelle: Beschreibende Sortenliste, Futergräser, Esparsette, Klee, Luzerne 2013
COUNTRY Feldgras 2055 Kleegras mehrjährig enthält 30 % Wiesenschwingel


Wiesenschwingel

Wissenschaftlicher Name: Festuca pratensis

Der ausdauernde Wiesenschwingel gehört zu den landwirtschaftlich wichtigsten und am vielseitigsten verwendbaren Gräserarten. Er verlangt eine hohe natürliche Bodenfruchtbarkeit und eignet sich daher weniger für sehr trockene, nährstoffarme Böden. Winterhärte und Trittfestigkeit machen ihn zu einem guten Mischungspartner im Feldfutterbau in Klee- und Luzernegrasgemischen und für Grünlandansaaten zur Wiesen- und Weidenutzung. Gegenüber anderen Gräserarten bildet der Wiesenschwingel in der Anfangsentwicklung etwas weniger Masse. Bei intensiver Bewirtschaftung, häufigem Schnitt und starker Beweidung wird er wegen seiner Konkurrenzschwäche nach und nach aus dem Bestand verdrängt. In Gebieten mit hochintensiver Bewirtschaftung nimmt seine im Vergleich zu anderen Gräserarten relativ große Anbaubedeutung daher ab.

Quelle: Beschreibende Sortenliste, Futergräser, Esparsette, Klee, Luzerne 2013
Informationen zum Hersteller von COUNTRY Feldgras 2055 Kleegras mehrjährig
Die Deutsche Saatveredelung AG ist eines der führenden Pflanzenzuchtunternehmen Deutschlands. Innovative Züchtung neuer Pflanzensorten für erfolgreiche Landwirtschaft ist das Ziel. Dabei bietet die DSV Züchtung, Produktion, Beratung und Vertrieb.
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