Rasen im Herbst aussäen
Der Herbst im da. Pünktlich zum kalendarische Herbstanfang liegt der ideale Zeitpunkt, um neuen Rasen zu säen. Welche Vorteile die späte Aussaat hat und wie sie dabei am besten vorgehen, zeigen wir hier.
Der größte Vorteil einer Rasenaussaat im Herbst: der Boden ist vom Sommer noch gut aufgewärmt und die Nächte sind noch nicht allzu kalt. Außerdem regnet es im Herbst häufiger, so dass der Boden gut durchnässt ist und die Rasensaat optimal mit Feuchtigkeit versorgt wird. Die Folge: die Rasensamen keimen meint schneller als im Frühjahr. Für eine erfolgreiche Aussaat sollten die Temperaturen zwischen 15 und 23 Grad Celsius liegen. Der Boden sollte locker, feucht und nährstoffreich sein. Der wechselhafte Wettermix aus Sonne und Regen bieten gute Bedienungen für die jungen Rasengräser.
Wie säe ich meine Rasenfläche neu ein?
- Vorbereitung der Fläche: Den alten Rasen von Unkraut, Moosresten und Steinen befreien.
- Den Boden dann großflächig auflockern. Bei lehmigem Boden hilft häufig Sand einzuarbeiten.
- Danach die Fläche einebnen und mit einer Rasenwalze und Trittbrettern unter den Schuhen verdichten.
- Danach den Rasensamen ausbringen und leicht einharken
- Nun die Fläche erneut auswalzen oder festtreten
- Falls der Boden schnell verklebt, eine dünne Schicht feinkrümeliger Blumenerde oder Kompost aufbringen.
- Im Anschluß die Rasenaussaat gleichmäßig feucht halten, damit die Samen gut keimen.
In den ersten Wochen nach der Aussaat ist es wichtig, den Boden gleichmäßig feucht zu halten. Bei Trockenheit heißt das: Bewässerungssystem anstellen. Eine leichte Dünger bis speziellem Starterdünger kann das Wachstum zusätzlich fördern.
In einem Satz: Der Herbst bietet optimale Bedingungen für eine Neuansaat von Rasengräsern. Wer jetzt loslegt, kann sich schon bald über einen dichten Rasenteppich freuen.
