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BARENBRUG Pferdeweide Horse Maste Pferdemischung
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BARENBRUG Pferdeweide Horse Master

BARENBRUG Pferdeweide Horse Master

  • Grasmischung mit viel Struktur
  • Verkraften Tiefbiss der Pferde
  • Wachstumsknoten sitzen sehr tief
  • Grasmischung mit viel Struktur (grobe Gräser)
  • Aufwandmenge: 4-8 g / m²
Zusammensetzung
45 %Deutsches Weidelgras
20 %Wiesenrispe
15 %Wiesenlieschgras
15 %Rotschwingel
BARENBRUG Pferdeweide Horse Master , 15 kg https://www.agrarshop-online.com/images/produkte/barenbrug-horse-master_t.png 8712238990108 NewCondition Product 100055 BARENBRUG Pferdeweide Horse Maste Pferdemischung Pferde weiden ganz anders als Kühe. Wo die Kuh das Gras mit der Zunge abreißt, beißt das Pferd das Gras sehr tief mit den Zähnen ab. Um solch einen Tiefbiss zu verkraften, braucht man eine Graspflanze die ihren Wachstumsknoten sehr tief sitzen hat. Pferde brauchen ebenfalls eine Grasmischung mit viel Struktur (grobe Gräser). Traditionelle Kuhweiden dagegen haben einen zu hohen Futterwert; die Gräser sind auf Produktivität von Eiweiß ausgelegt. BARENBRUG HORSE MASTER setzt sich aus Gräser zusammen, die den speziellen Ansprüchen der Pferde Rechnung tragen. Zusätzlich wurde besonders auf die Schmackhaftigkeit des Grases und die Trittfestigkeit der Narbe geachtet. HORSE MASTER kann auch zur Heugewinnung gemäht werden. Tipps für die Pflege von Pferdeweiden. Die Pflege der Pferdeweiden beginnt im Frühjahr mit dem Abschleppen der Flächen, so dass Maulwurfshügel und Unebenheiten beseitigt werden. Um unerwünschte Unkräuter und Ungräser auszuschalten, sollte zudem geeggt oder gestriegelt werden. NACHSAAT: Eine wichtige Arbeit ist die gezielte Nachsaat. Damit bleibt eine Pferdeweide über das ganze Jahr hinweg dauerhaft grün und belastbar. Für stark zertrampelte Narben empfiehlt sich so früh wie möglich im Frühjahr eine Nachsaat mit 20-25 kg/ha BARENBRUG HORSE MASTER. Verpasst man diesen Termin kann bis zum Spätsommer gewartet werden. Zwischen Juli und September ist das Wachstum der Altgräser eingeschränkt und bei ausreichenden Niederschlägen kann man eine Nachsaat mit 20-25 kg/ha BARENBRUG HORSE-RENOVATION tätigen. Als Maschinen können Drillmaschine, Düngerstreuer, Elektrostreuer oder spezielle Nachsaatmachinen (Vredo) eingesetzt werden. ÜBERSAAT: Um auf intakten Weiden generell Narbenschäden vorzubeugen, sollte mehrmals jährlich 6-7 kg/ha BARENBRUG HORSE-RENOVATION zusammen mit Dünge- oder Pflegemaßnahmen ausgebracht werden. So ist das ganze Jahr über ein hohes Potential an rasch keimenden Samen wertvoller Futtergräser vorhanden, die die entstehenden Lücken schnell schließen. Die Weide bleibt dicht, grün und trittfest. PFLEGE: Das Gras wird an einigen Stellen sehr tief abgebissen. An den Kotstellen und weniger schmackhaftes Gras wird nicht gern gefressen; das Gras wird überständig und muß regelmäßig abgemäht werden. So verjüngte sich der Bestand und die Grasnarbe wird dichter. Außerdem wird verhindert dass unerwünschte Gräser aussamen und sich ansiedeln. Ein Abschleppen der Weide zur Verteilung des Kots ist nicht sinnvoll, da die Anzahl der Meidstellenanteil dadurch erhöht wird. Besser ist ein Absammeln der Pferdeäpfel. Wenn sich Unkräuter zu breit entwickelt haben und die Grasnarbe zurückdrängen, bleibt nur die Möglichkeit einer chemischen Behandlung. Allerdings soll nach einer chemischen Behandlung immer eine Nachsaat durchgeführt werden. Düngung: Für ein optimales Wachstum der Gräser und ein schmackhaftes Futter ist eine ausreichende Versorgung mit den Grundnährstoffen P, K, Mg und Ca erforderlich. Eine Bodenanalyse gibt hier beste Auskunft. Mit der Stickstoffdüngung kann man die erwünschte Grasmasse erzeugen. Ideal für Pferdeweiden hat sich Kalkstickstoff erwiesen. Kalkstickstoff verdrängt gleichzeitig Unkräuter wie Löwenzahn, Ehrenpreis, Vogelmiere und Moos. Außerdem werden Eier und Larven von Eingeweideschädlinge abgetötet. Zu Vegetationsbeginn 300-400 kg/ha Kalkstickstoff auf feuchten Boden, aber abgetrocknete Pflanzen ausbringen. Bei der Bemessung der Düngergaben ist zu berücksichtigen dass bei der Beweidung, anders als bei der Heugewinnung, fast keine Nährstoffe entzogen werden. (Rückführung durch Kot). Spezifikationen frühester Saatzeitpunkt -> Ende Februar spätester Saatzeitpunt -> Oktober Saatdichte /ha -> 80 kg Saatdichte bei Durchsaat /ha -> 40 kg Zusammenstellung: 100 % Horsemaster Produktdatenblatt
15 kg
Produktnr: 100055
EAN: 8712238990108
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89,95 €
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(6,00 € / 1 kg)
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Beschreibung von BARENBRUG Pferdeweide Horse Master
BARENBRUG Pferdeweide Horse Maste Pferdemischung
Pferde weiden ganz anders als Kühe. Wo die Kuh das Gras mit der Zunge abreißt, beißt das Pferd das Gras sehr tief mit den Zähnen ab. Um solch einen Tiefbiss zu verkraften, braucht man eine Graspflanze die ihren Wachstumsknoten sehr tief sitzen hat. Pferde brauchen ebenfalls eine Grasmischung mit viel Struktur (grobe Gräser). Traditionelle Kuhweiden dagegen haben einen zu hohen Futterwert; die Gräser sind auf Produktivität von Eiweiß ausgelegt.
BARENBRUG HORSE MASTER setzt sich aus Gräser zusammen, die den speziellen Ansprüchen der Pferde Rechnung tragen. Zusätzlich wurde besonders auf die Schmackhaftigkeit des Grases und die Trittfestigkeit der Narbe geachtet.
HORSE MASTER kann auch zur Heugewinnung gemäht werden.

Tipps für die Pflege von Pferdeweiden.
Die Pflege der Pferdeweiden beginnt im Frühjahr mit dem Abschleppen der Flächen, so dass Maulwurfshügel und Unebenheiten beseitigt werden. Um unerwünschte Unkräuter und Ungräser auszuschalten, sollte zudem geeggt oder gestriegelt werden.
NACHSAAT:
Eine wichtige Arbeit ist die gezielte Nachsaat. Damit bleibt eine Pferdeweide über das ganze Jahr hinweg dauerhaft grün und belastbar. Für stark zertrampelte Narben empfiehlt sich so früh wie möglich im Frühjahr eine Nachsaat mit 20-25 kg/ha BARENBRUG HORSE MASTER. Verpasst man diesen Termin kann bis zum Spätsommer gewartet werden. Zwischen Juli und September ist das Wachstum der Altgräser eingeschränkt und bei ausreichenden Niederschlägen kann man eine Nachsaat mit 20-25 kg/ha BARENBRUG HORSE-RENOVATION tätigen. Als Maschinen können Drillmaschine, Düngerstreuer, Elektrostreuer oder spezielle Nachsaatmachinen (Vredo) eingesetzt werden.

ÜBERSAAT:
Um auf intakten Weiden generell Narbenschäden vorzubeugen, sollte mehrmals jährlich 6-7 kg/ha BARENBRUG HORSE-RENOVATION zusammen mit Dünge- oder Pflegemaßnahmen ausgebracht werden. So ist das ganze Jahr über ein hohes Potential an rasch keimenden Samen wertvoller Futtergräser vorhanden, die die entstehenden Lücken schnell schließen. Die Weide bleibt dicht, grün
und trittfest.

PFLEGE:
Das Gras wird an einigen Stellen sehr tief abgebissen. An den Kotstellen und weniger schmackhaftes Gras wird nicht gern gefressen; das Gras wird überständig und muß regelmäßig abgemäht werden. So verjüngte sich der Bestand und die Grasnarbe wird dichter. Außerdem wird verhindert dass unerwünschte Gräser aussamen und sich ansiedeln. Ein Abschleppen der Weide zur Verteilung des Kots ist nicht sinnvoll, da die Anzahl der Meidstellenanteil dadurch erhöht wird. Besser ist ein Absammeln der Pferdeäpfel.
Wenn sich Unkräuter zu breit entwickelt haben und die Grasnarbe zurückdrängen, bleibt nur die Möglichkeit einer chemischen Behandlung. Allerdings soll nach einer chemischen Behandlung immer eine Nachsaat durchgeführt werden.
Düngung:
Für ein optimales Wachstum der Gräser und ein schmackhaftes Futter ist eine ausreichende Versorgung mit den Grundnährstoffen P, K, Mg und Ca erforderlich. Eine Bodenanalyse gibt hier beste Auskunft.
Mit der Stickstoffdüngung kann man die erwünschte Grasmasse erzeugen. Ideal für Pferdeweiden hat sich Kalkstickstoff erwiesen. Kalkstickstoff verdrängt gleichzeitig Unkräuter wie Löwenzahn, Ehrenpreis, Vogelmiere und Moos. Außerdem werden Eier und Larven von Eingeweideschädlinge abgetötet. Zu Vegetationsbeginn 300-400 kg/ha Kalkstickstoff auf feuchten Boden, aber abgetrocknete Pflanzen
ausbringen. Bei der Bemessung der Düngergaben ist zu berücksichtigen dass bei der Beweidung, anders als bei der Heugewinnung, fast keine Nährstoffe entzogen werden. (Rückführung durch Kot).

Spezifikationen
frühester Saatzeitpunkt -> Ende Februar
spätester Saatzeitpunt -> Oktober
Saatdichte /ha -> 80 kg
Saatdichte bei Durchsaat /ha -> 40 kg


Zusammenstellung:
100 % Horsemaster


Produktdatenblatt
Artikel aus unserem AgrarBlog
Damit im Frühling die Weide fit ist für die kommende Saison, sollte sie bereits im Herbst davor geprüft werden.
Die Ansaat einer Pferdeweide ist sozusagen der Neubau eines Hauses. Der kostet wie alles Neue viel Geld, Zeit und Arbeit.
Mögliche Anwendungszeiten von BARENBRUG Pferdeweide Horse Master
J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D
Checkliste für die Aussaat von Grünland
Gute Futterpflanzen im Grünland sichern sich Landwirte durch regelmäßiges Nachsäen. Denn was bei der Pflege von Wiesen und Weiden ausgegeben wird, das lässt sich beim Kauf von Kraftfutter einsparen. Gräser- und Kleesorten mit guten Futterqualitäten erhöhen die Nährstoffaufnahme und bilden die Grundlage für eine tiergerechte Fütterung von Wiederkäuern. Was bei der Grünland-Nachsaat neben regionalen Klima- und Bodengegebenheiten zu beachten ist:
  • Je nach Bestand ist die Nachsaat ein- bis zweimal jährlich notwendig
  • Sind keine Nachtfröste mehr zu erwarten und liegt kein Reif mehr auf dem Grünland, kann mit der Pflege der Fläche begonnen werden. Schleppen, Striegeln und eventuell Walzen gehören zu den Standardmaßnahmen im Frühjahr.
  • Bleiben nach den Pflegemaßnahmen größere Lücken (circa 20 bis 30 Prozent) in den Wiesen, kann das Schlitzen Sinn machen, denn bei der Schlitztechnik hat das Saatgut guten Bodenkontakt.
  • Für die Aussaat entscheidend: den richtigen Zeitpunkt wählen. Nachsaat kann zwar während der gesamten Vegetationsperiode ausgebracht werden, je nach Wetterlage sollte man den Zeitpunkt betont standortbezogen auswählen. Beispiel: In sommertrockenen Lagen empfiehlt sich die Nachsaat im Frühjahr, um die Restfeuchte aus dem Winter zu nutzen. Allerdings empfiehlt sich, den Konkurrenzdruck der Altnarbe durch Beweidung gering zu werden. Die in diesen Lagen häufigen Kälteeinbrüche Ende April/Anfang-Mitte Mai lassen die Neusaat sonst zu schwach wachsen, um in der Konkurrenz zu bestehen. Ebenfalls zu beachten: Nach dem 1. Schnitt ist Nachsaat nur in frischen Lagen bei sicherer Wasserversorgung sinnvoll.
  • Die Saatmengen sind nach dem individuellen Bedarf auszurichten. Bei einem Lückenanteil von 5 bis 10 Prozent sind etwa 5 Kilo pro Hektar Saatgut sinnvoll, bei 10 bis 20 Prozent etwa 6 bis 10 Kilo und bei 20 bis 30 Prozent Lücken etwa 15 bis 25 Kilo Saatgut.
  • Um sich gegen die Altnarbe durchzusetzen, sollte die Nachsaat sehr sorgfältig ausgewählt werden, denn sie muss sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Deutsches Weidelgras ist das wichtigste Futtermittel auch auf schwierigen Standorten. Geprüfte Sorten in regional empfohlenen Saatgutmischungen sind grundsätzlich sinnvoll.
Zusammensetzung von BARENBRUG Pferdeweide Horse Master
BARENBRUG Pferdeweide Horse Master enthält 45% Deutsches Weidelgras
Deutsches Weidelgras
Wissenschaftlicher Name: Lolium perenne

Das ausdauernde Deutsche Weidelgras ist für die Futternutzung die bedeutendste Gräserart. Es findet überwiegend in Dauergrünlandmischungen Verwendung und gedeiht mit Ausnahme von allzu trockenen Lagen auf allen Böden. Das Deutsche Weidelgras reagiert empfindlich gegenüber Kahlfrost, lang andauernder Schneebedeckung und Spätfrösten, verfügt aber in Abhängigkeit von der Sorte über ein sehr gutes Regenerationsvermögen. Es ist ein ausgesprochenes Weidegras, mit guter Verträglichkeit für Tritt und häufigen Verbiss. Auch für die Schnittnutzung ist es gut geeignet. Seine Ansprüche an die Nährstoffversorgung, insbesondere mit Stickstoff, sind hoch.

Das Sortiment des Deutschen Weidelgrases besitzt hinsichtlich Entwicklungsrhythmus und Wuchstyp eine große Variationsbreite, so dass bei dieser Art der Nutzwert besonders von der richtigen Sortenwahl abhängt. Um den Sortenvergleich zu erleichtern, sind die Sorten nach dem Zeitpunkt des Ährenschiebens gruppiert und innerhalb der Gruppen alphabetisch angeordnet.

Frühere Sorten sind wegen ihres raschen Wachstums vor allem für den Feldfutterbau geeignet. In Dauergrünlandmischungen tragen ausdauernde frühe Sorten aufgrund ihres raschen Wachstums zur frühen Weidereife einer Ansaat bei. Die späten Sorten sind besonders für Dauerweideansaaten geeignet, da sie im Frühjahr nicht so schnell altern und in der Regel eine gleichmäßige Ertragsverteilung über das Jahr hin aufweisen.

Sorten, die sich durch eine gute Winterhärte und überdurchschnittliches Regenerationsvermögen auszeichnen, werden als Sorten mit Mooreignung mit dem Prädikat -M- gekennzeichnet. Die M-Vergabe erfolgt durch eine Länderarbeitsgruppe und wird in die Sortenempfehlungen der Standardmischungen aufgenommen. In regelmäßigen Abständen werden von den Landwirtschaftskammern Informationsblätter zur Zusammenset­zung der Qualitätsstandardmischungen herausgegeben. Diesen wurden die Informatio­nen zur Mooreignung der hier mit -M- gekennzeichneten Sorten entnommen.

Um die Ausdauer der Sorten von Deutschem Weidelgras - als wichtige Eigenschaft für das Dauergrünland - künftig noch besser beschreiben zu können, werden seit der Aussaat 2006 alle Sortenanmeldungen bundesweit in speziellen Beobachtungsprüfungen auf ihre Moor- und Höhenlageneignung im Rahmen der Wertprüfung angebaut.

Quelle: Beschreibende Sortenliste, Futergräser, Esparsette, Klee, Luzerne 2013
BARENBRUG Pferdeweide Horse Master enthält 20% Wiesenrispe
Wiesenrispe
Wissenschaftlicher Name: Poa pratensis

Das ausdauernde Untergras mit unterirdischen Ausläufern hat im Vergleich zu anderen Gräserarten, vor allem für langjährig zu nutzende Ansaaten, eine große Anbaubedeutung. Bei guter Anpassungsfähigkeit an Boden und Klima, ausreichender Winterhärte, Trittfestigkeit sowie Mähverträglichkeit ist die Wiesenrispe narbenbildender Bestandteil in Mischungen für Wiesen und Weiden, ausgenommen nasse Lagen mit schweren, kalten Böden. Aufgrund ihrer sehr langsamen Anfangsentwicklung kann sie sich in Neuansaaten gegenüber konkurrenzkräftigeren Arten zunächst nur schwer durchsetzen. Infolge der Ausläuferbildung vermag sie jedoch später hohe Anteile am Bestand einzunehmen. Neben der Verwendung im landwirtschaftlichen Bereich hat die Wiesenrispe eine große Bedeutung in Mischungen für nichtlandwirtschaftliche Nutzung.

Quelle: Beschreibende Sortenliste, Futergräser, Esparsette, Klee, Luzerne 2013
BARENBRUG Pferdeweide Horse Master enthält 15% Wiesenlieschgras
Wiesenlieschgras
Wissenschaftlicher Name: Phleum pratense

Das Wiesenlieschgras hat als ausdauerndes, ertragreiches Obergras mit lockeren Horsten im Vergleich zu anderen Gräserarten eine mittlere Anbaubedeutung. Es zeigt eine verhal­tene Jugendentwicklung, wächst nach dem Schnitt relativ langsam nach, ist unempfindlich gegen Kälte und Nässe, standfest und anpassungsfähig an die meisten Standorte. Es ist ein wertvoller Gemengepartner in Klee- und Luzernegrasbeständen und infolge seiner geringen Verdrängungswirkung gegenüber langsam wachsenden Untergräsern ein guter Mischungspartner für Neuanlagen von Wiesen und Weiden in nicht zu trockenen Lagen. Neben frühen Typen gibt es auch Sorten mit bis zu vier Wochen späterem Ährenschieben.

Quelle: Beschreibende Sortenliste, Futergräser, Esparsette, Klee, Luzerne 2013
BARENBRUG Pferdeweide Horse Master enthält 15% Rotschwingel
Rotschwingel
Wissenschaftlicher Name: Festuca rubra

Der Rotschwingel ist ein ausdauerndes Untergras, dessen Sorten in drei Gruppen eingeteilt werden. Für die landwirtschaftliche Nutzung kommt nur der Ausläuferrotschwingel (rubra, genuina) mit einer Chromosomenzahl von 2n = 56 in Betracht. Er ist relativ winterhart und stellt geringe Ansprüche an Boden und Klima. Zu meiden sind jedoch extrem trockene, nasse oder nährstoffarme Standorte. Der Ausläuferrotschwingel findet somit Verwendung als Narbenbildner auf ärmeren, leichten oder moorigen Standorten, auf denen anspruchsvollere Arten wie Deutsches Weidelgras oder Wiesenrispe nicht sicher gedeihen. Er verträgt scharfe Beweidung und ist bedingt auch für die Wiesennutzung geeignet. Seine Bedeutung als Mischungspartner für Ansaaten intensiv zu nutzender Bestände ist rückläufig. In Mischungen für raue und ungünstige Standorte ist er jedoch unentbehrlich. Neben der landwirtschaftlichen Nutzung ist der Ausläuferrotschwingel auch für nichtlandwirtschaftliche Zwecke verwendbar. Die beiden anderen Gruppen, Horstrotschwingel und Rotschwingel mit kurzen Ausläufern, finden ausschließlich im nichtlandwirtschaftlichen Bereich Verwendung.

Quelle: Beschreibende Sortenliste, Futergräser, Esparsette, Klee, Luzerne 2013