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Hochbeet im Herbst

Hochbeet im Herbst

Im Herbst macht es Sinn, das Beet mit Kompost oder Gartenerde nachzufüllen. Gründüngung sorgt für zusätzliche Nährstoffe

Hochbeet im Herbst
Hochbeet im Herbst

Hochbeet im Herbst

Hochbeete sind nicht für die Ewigkeit gedacht, denn sie sacken jedes Jahr um einige Zentimeter ab. Im Herbst macht es daher Sinn, das Beet mit Kompost oder Gartenerde nachzufüllen. Gründüngung sorgt für zusätzliche Nährstoffe.

Im Herbst wird im Hochbeet Gemüse geerntet. Nach dem Ernten ist deutlich sichtbar, dass die Erde im Beet durch das Verrotten der Pflanzenteile deutlich abgesackt ist. In den ersten Jahren lässt sich das gut ausgleichen, nach fünf bis sieben Jahren sollte der ganze Inhalt neu aufgebaut werden, denn dann ist das Substrat ausgelaugt.

Pferdedung auf Hochbeet
Hochbeet mit Kompost und Blumenerde auffüllen

Was zieht in der nächsten Saison ein?

Der Herbst ist daher eine gute Zeit, um ein Hochbeet auf die nächste Saison vorzubereiten. Fehlen möglicherweise Nährstoffe im Substrat? Sollten in der kommenden Saison Starkzehrer wie Tomaten in das Hochbeet einziehen? Je nach den Plänen für die kommende Saison können jetzt die Weichen richtig gestellt werden. Übrigens: Nach fünf bis sieben Jahren sollte die Füllung unbedingt komplett ausgetauscht werden, denn dann ist die Mischung ausgelaugt.

Hochbeet mit Harke
Alles glatt ziehen

Hochbeet mit Kompost oder Blumenerde füllen

Die bestehende oberste Schicht des Beetes am besten vorsichtig zur Seite schieben. Im Anschluss geben Gärtner ein Gemisch aus Blumenerde, trockenem Grünschnitt, Rasensoden und Hornspänen gut gemischt in das Beet. Nach dem Auffüllen die bereite geschobene alte Schicht wieder auftragen. Wird das Beet im Herbst nicht mehr bestellt, am besten noch eine zusätzlich Mulchschicht – beispielsweise aus Laub – auflegen.

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Gründung kann über den Winter abfrieren

Gründung als Nahrung

Wer beim Obst- und Gemüseanbau die Regeln der Fruchtfolge befolgt (siehe unser Artikel „Fruchtfolge im Obst- und Gemüsebeet“), der weiß bereits, dass sowohl im Erd- als auch im Hochbeet alle vier Jahre eine Gründung ansteht.

Bestimmte Pflanzen wie Phacelia (Bienenfreund) oder Gelbsenf versorgen die Erde sehr intensiv mit Stickstoff. Entweder man lässt die Pflanzen auf dem Beet abfrieren und arbeitet sie dann im Frühjahr als Mulch in das Hochbeet ein oder sie werden nach fünf bis sechs Wochen gemäht und dann eingearbeitet. In beiden Fällen wird durch die Gründung der Boden im Hochbett gelockt und mit Nährstoffen angereichert. So ist das Hochbeet dann bestens auf die nächste Gemüsegeneration vorbereitet.