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Rosen schneiden im Herbst

Rosen schneiden im Herbst

Gerade Rosen sehen derzeit etwas struppig aus, aber...

Rosen schneiden im Herbst: Lieber nicht

Rosenpflanze im winter
Bei Frost nur Totholz entfernen

Der Herbst hat Einzug gehalten und die letzten Gartenarbeiten stehen an. Gerade Rosen sehen derzeit etwas zerzaust aus – da stellt sich der ein oder andere Gartenbesitzer die Frage, ob er nicht jetzt schon zur Schere greifen soll?

Auf diese Frage gibt es eine klare Antwort: Nein.
Auch wenn die Königin der Pflanzen derzeit eher wie ein Zausel aussieht: Rosen werden erst im Frühjahr zurückgeschnitten. Ein zuverlässiger Orientierungspunkt ist die Blüte der Forsythien vor Ort. Dann vertragen Rosen auch einen kräftigen Schnitt, damit sie in der kommenden Saison auch wieder in voller Blütenpracht stehen.

Verwelkte Blütenreste entfernen

Blütenreste der Rose
Abgeblühte Rosenblüten entfernen

Etwas richten kann man die Rosensträucher aber schon: man kann die so genannten Mumien abschneiden, das sind die verwelkten Blütenreste der Pflanze. Sie sind nicht schön anzusehen, auf die weitere Entwicklung der Rose nimmt diese Pflege keinen Einfluss. Wo der Schnitt angesetzt wird, ist eigentlich egal, der Einfachheit halber kann man noch ein Stück Stängel mit abnehmen, denn den braucht die Rose ohnehin nicht mehr.

Frostgefahr bei spätem Herbstschnitt

Jetzt im Herbst sind in den Trieben noch Nährstoffe vorhanden, die zum Winter hin in die Wurzel verlagert werden – das macht die Pflanze winterfest. Und das ist auch genau der Grund, warum Rosen im Herbst nicht geschnitten werden. Zudem kann möglicher früher Frost in die offenen Schnittstellen eindringen und dann den letzten Abschnitt des Triebs zerstören. Das schwächt die Pflanze für die kommende Vegetationsperiode.

Rose mit Rosenrost
Regelmäßiger Schnitt verhindert Rosenrost

Blüten bis tief in den Herbst

Wer sich an die Regeln hält, kann je nach Temperatur und Witterung auch spät im Jahr noch von vereinzelten Rosenblüten überrascht werden. Blühende Rosen zu Nikolaus sind bei einem milden November dann keine Seltenheit.
An Strauch- oder Kletterrosen kann man übrigens einzelne Triebe, die vielleicht die Wege verhängen und den Durchgang stören, bedenkenlos abschneiden.

Wie es im Frühjahr weitergeht, lesen Sie im Artikel „Rosenschnitt im Frühjahr“, der demnächst erscheint.